Archiv der Kategorie: Kinderkram

Klettermaus und neue Worte

Jeden Tag sagt Joel ein neues Wort und überrascht uns immer wieder mit einem Neuem. Manchmal frage ich mich, woher er das jetzt hat. Bagger sagt er mit einem witzigen Ostschweizerdialekt, wie kommt er bloss auf das? Heute kam Bitte dazu. Wenn er seine Lieblingssendung sehen will  sagt er jetzt: „wauwau, eis, bidda“ 😉 Zum Glück verstehe ich fast alles. 

So sitzen wir also auf de Sofa und sehen den Lieblingstrickfilm, Elina sitzt neben mir. Auf einmal quasselt sie hinter mir in mein Ohr. Ist die kleine Dame einfach über die Sofarückenlehne geklettert und hat gestrahlt über beide Ohren. Ich finde es doch noch hoch für so eine kleines Mädchen aber was solls. Sie ist eine wilde Klettermaus und saust auch jede Rutschbahn runter. 😉

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Kinderheld

Wenn etwas kaputt geht oder ist egal ob zu Hause, in einem Film oder Buch, dann muss Papi ran. Er kann es flicken. Davon zumindest ist Joel überzeugt. Genauso ist er davon überzeugt, das Papi ein super Feuerwehrmann ist und alles löschen und alle retten kann. 

Als wir nun die Bilder von diesem riesigen Brand in London letzte Woche gesehen hatten, war es natürlich selbst verständlich, dass die Feuerwehr ran muss. Und wenn die Feuerwehr ran muss, muss auch Papi. So einfach und klar. 

Ich finde es schön, hat er so viel Vetrauen in seinen Vater und ist so von seinem Können überzeugt! Er hat jetzt schon ein Vorbild. 

Und ja, Martin ist wirklich geschickt und repariert sehr viel. Mein Mann kann ja. Hoffentlich wird Joel auch mal so geschickt, einfach ohne fluchen. 😉 

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Mein Mann kann: Ergänzung zu Kügelibahn

Ihr hättet den Freudentanz von Joel sehen sollen! Diese Reaktion, einfach wunderbar!

Zu seinem Geburtstag hat er vom Götti eine Kügelibahn bekommen. In gemeinsamer Absprache, haben wir entschieden, dass es zum zweiten Geburtstag möglich ist auch wenn die Altersfreigabe höher liegt. Jetzt ist es aber so, dass er doch noch ein bisschen tolpatschig ist und die Kügelibahn ständig umwirft, wenn er die Murmeln einsammeln will. Also haben wir als erstes die passenden Auffangvorrichtungen gekauft. Danach hat Martin alles ausgemessen, ausgerechnet, Einkaufsliste geschrieben und ist los gezogen. Er kam zurück mit neuen Bohraufsätzen, Vierkantholz und Schleifpapier. Er hat angezeichnet und los gebohrt und gesagt. Heraus kamen Verlängerungen. Sie sie doppelt so hoch wie ein Baustein der Kügelibahn und stehen noch auf einer kleinen Platte. Diese können wir als „Fundament“ der Bahn benutzten, was gleich viel stabiler ist und wir haben die ursprünglichen Bausteine übrig und können höher oder breiter bauen. Jetzt können auch die Murmeln besser eingesammelt werden, ohne das gleich die ganze Bahn wieder umfällt.
Es war noch eine Herausforderung, die Lochung passend hinzukriegen, so dass die Murmeln auch wieder rauskommen. Aber es hat geklappt. Und da im Keller noch ein Bausatz bereit steht, gab es gleich mehr als im Moment benötigt wird. Unter den Auffangvorrichtungen ist übrigens auch eine Holzplatte die an der Stütze angemacht ist. So kann es nicht mehr verschoben werden und die Murmeln müssen wir auch nicht mehr überall zusammen suchen.

Toll oder? Mein Mann kann!

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Wenn ein Drama entsteht. 

Ich lese sehr gerne am Freitag die Familientweets der Woche auf dem Blog vom Familienbetrieb. Da werden die lustigsten Sprüche von Eltern und ihren Kindern auf Twitter gesammlet. Immer wieder ein wahrer Genuss. Manchmal kann ich gut mitfühlen und manchmal überhaupt nicht. Z.B. bei diesen kleinen Dramen wenn zuerst der Apfelsaft und danach das Mineralwasser in das Glasch geschüttet wird anstatt anders rum. Oder wenn Nachbarn denken, die Kindern werden verprügelt dabei müssen sie sich anziehen. 

Heute kam ich aber auch in diesen Genuss. Wow, toll, ich versteh die Welt nicht mehr. 

Ich hab den Deckel vom Fruchtzwerg weggenommen! 

Könnt ihr euch die Katastrophe vorstellen? Der Quark wurde gleich ungeniessbar. 

Gut, ich habe auch getrickst. Der normale Quark, also normale Bechergrösse, wird nicht gegessen aber in Fruchtzwergengrösse gleich zwei. Also fülle ich halt um. Niemand hats gesehen aber der Deckel ist so halt schon weg.

Ohje

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Geschichten erzählen

Vor einem Jahr sagt unser damaliger Kinderarzt, dass wenn Joel mit zwei nicht mehr Wörter spricht, müssen wir was machen. Was das genau sein sollte, konnte er mir nicht sagen. Mich nervt diese Aussage heute noch tierisch. 

Jungs sind langsamer im lernen sprechen und er versteht alles und hört alles. Offensichtlich kein Problem. Er will einfach nicht sprechen und das sagt er auch (macht Sinn oder?) Wird alles gut kommen. 

Auf jedenfall wird sein Wortschatz von Tag zu Tag grösser. Am Samstag wars z. B. der „Apel“  oder das „ufstah“. Er merkt gar nicht, wie viel er schon sprechen kann aber er merkt dafür, dass ihn so endlich mehr Menschen verstehen und das es viel einfacher ist etwas zu erhalten mit einem klaren ja. Geschichten erzählen, geht auch schon.  Heute hat er im Auto Elina erklärt, was er draussen sieht

„nani muh mjammjam“

Alles klar oder? Wollt ihr noch wissen was wir gesehen haben? Nein, keine essende Kühe. Die Bauern haben heute überall das Gras gemäht evtl. sogar Heu gemacht. Natürlich für die Kühe. Und das wollte er seiner „nani“zeigen.

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Juhuuu… 

… Gestern kam die Spielgruppeneinteilung! Joel möchte da jedesmal hin, wenn wir vorbei gehen. Und gestern kam sie nun endlich. Er wollte gleich die Schuhe anziehen und los marschieren aber es braucht doch noch ein wenig Geduld. Es geht erst mit dem neuen Schuljahr, also im August los. Und toll ist auch, dass er schon Kinder in der Gruppe kennt. Die Vorfreude ist jetzt schon riesig! Juhuuuuu

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Ohne Titel

Die letzte Nacht war wieder mal anstrengend. Ich glaub die Kinder haben Sensoren, wenn Mami die Augen schliesst und gerade wegdämmert, da muss natürlich etwas sein. Hunger, Durst, Bauchkrämpfe, volle Windel oder einfach nur bei Mami sein. Die Kilometer mit dem Baby in der Fliegerposition zähl ich jetzt als Sport und verbuche es als Erfolg (yeah Sport gemacht). Wenn dann Kind 1 endlich schläft und Mama auch schon fast wieder, hat Kind 2 das grosse Bedürfniss nach Mami. Hach, dann schläfst du halt bei mir.

Wenn am Morgen aber zwei Kindergesichter strahlen, weil sie eine gute Nacht hatten, wars das Wert 

Und jetzt? Gefühlte 5 min später hat sich die Welt um 180° gedreht und ich könnte schreien! Eigentlich ist am Freitagmorgen bei uns im Dorf das Chrabbelkafi. Da es nur alle zwei Wochen ist und noch Ferien waren, wäre es heute endlich wieder so weit gewesen. Joel geniesst die Zeit mit den Kindern dort sehr und ich sie mit den Mamis.Aber es kam anders, den im Bad fand wieder mal das Tampon/Haarwicklerfiasko statt. Man leert alles aus und verteilts im Bad. Damit schnell aufgeräumt wird, habe ich angedroht, dass wir erst ins Chrabbelkafi zu den Kindern gehn, wenn aufgeräumt ist. Nach einer Stunde ist weder aufgeräumt noch sind wir im Chrabbelkafi dafür steht das Bad jetzt unter Wasser. Ich hasse es konsequent sein zu müssen aber das es in einem Fiasko und Zusatzarbeit für mich endet, damit habe ich nicht gerechnet. Im Moment finde ich Mami sein, mega doof obwohl vor einer Stunde noch alles mega toll war. 

Ich gehe jetzt Badezimmer aufräumen. Liebe Grüsse ins Chrabbelkafi 😭

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Ein Satz

uuuu gestern kam ein Satz über Joel’s Lippen. Leider weiss ich ihn schon nicht mehr *aaaaaa* Dabei wollte ich doch solche Sache notieren.

Da er sich total in sein Schneckenhaus verkriecht, wenn man ihn fürs sprechen lobt, mache ich einfach im Programm weiter als wäre nichts geschehen. Und dann kann ich mir das einfach nicht merken, was er gesagt hat 🙁 Bin schon ein bisschen traurig darüber. Hoffentlich kommt mir den Satz noch in Sinn.

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Es isch wieder so wiit…

… es isch Breiliziit!
Ich muss ganz ehrlich sagen, ich bin kein Fan davon! Alles wird immer dreckig, der Löffel fliegt umher, ich kann mich und Kind neu anziehen, evtl. Sogar gleich duschen gehn und ich trage noch viel mehr als sonst umher. Vom Windelinhalt will ich jetzt gar nicht reden!

 Die Breie vorbereiten ist allerdings nicht schlimm. Ich mache jeweils eine ganz Ladung und friere sie ein. Am Anfang noch als Eiswürfelportionen, danach in den grösseren Tupperware. So kann ich nach Bedarf am Morgen den Brei zusammen stellen. 

Aber es ist ja auch schön, wenn sie schon so weit sind, das Mäulchen erwartungsvoll und hungrig offen steht und vor lauter Grinsen alles wieder rauskommt 😀 Die kleine Maus will sogar den Löffel schon alleine halten.

Die Zeit vergeht einfach soo schnell

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der kleine Bett Gollum

Seit etwa drei Wochen haben wir so unsere Probleme mit schlafen. Am Anfang dieser Phase, war da eine unglaubliche Panik, wenn Joel ins Bett musste und wir zur Türe raus sind (also vorallem Mami). Da hilft nur, zusammen ins grosse Bett. Inzwischen geht es wider besser und es gibt einfach nur noch einmal in der Nacht eine Kontrolle ob auch ja alle da sind. Und der Durst muss gestillt werden. Aber in der schlimmsten Zeit dieser Phase, schlief er viel bei mir. Ja nur bei mir, weil ich ja angeblich schnarche und mein Mann immer flüchten muss 😉

Auf alle Fälle haben wir ja ein sehr grosses Bett, 2×2 Meter. Und die eine Matratze wäre ja frei. Aber nee, Sohnemann liegt in der Mitte oder nahe bei mir. Also in der Mitte finde ich ja eigentlich sehr gut, da kann er nicht so schnell heraus purzeln. Einmal, als ich mich zur anderen Seite drehte und sehr nahe an der Bettkante lag, hat er mich beinahe zum Bett heraus gestossen. Die kam mit viel Schwung von hinten ein 12 Kilo kleiner Bett Gollum und hat mich fast umgehauen. Und jedesmal, wenn ich aufs Klo musste, wurde ein bisschen mehr Platz von meiner Seite des Bettes eingenommen. Ich sage euch, das hat er von seinem Vater. Im alten Bett hat er sich auch immer ausgebreitet, wenn ich mal kurz raus musste.

Es fühlt sich so an:

MEIN PLATZ, MEIN SCHATZ. Darum nun mein kleiner Bett Gollum

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