Chum, mir gönd schnell in Volg

Heute musste ich schnell zum Briefkasten, Früchte im Volg einkaufen und die Aludosen entsorgen. Zum Glück ist alles am gleichen Ort. Natürlich wollte Sohnemann mit und das ist ja kein Problem. Also sind wir zwei losgezottelt. Vor der Haustüre dachte ich mir noch, ui besser noch einen Schirm mitnehmen. Und prompt hat es danach wie aus Eimern geschüttet. Im einem Arm der Sohnemann und im anderen Arm, den Sack, die Briefe und den Schirm.

Briefe in den Briefkasten werfen findet Joel super toll und so hat er das für mich erledigt. Weil es immer noch geregnet hat, sind wir zuerst in den Volg. Das obligate Weggli, holt sich Joel schon fast alleine. Zum Glück hat der Regen jetzt aufgehört und wir können noch die Aludosen entsorgen. Da wollte Joel natürlich mithelfen. So ein Schatz. Danach ging es zurück nach Hause. Aber da war noch die Leitplanke die alle paar Meter Löcher hat. Super spannend. Und dann kam ein Postauto, jeweils aus beiden Richtungen. Suuuuper spannend. Und die vielen Autos erst! Danach wollte er nicht mal den direkten Weg nach Hause sondern die Nachbarsstrasse nutzen. Dann war da ein Hund und bei der Sattlerei hat es ein Ross an der Hauswand und ein Schaukelpferd im Schaufenster. Dann hatte es wieder Steinchen und im Gebüsch sass eine Schnecke. Auf der Weide standen die Kühe, die alle von Joel davon gerannt sind. Bei einer Mauer im Quartier gab es noch soooooooo viele Schnecken, die mussten alle gezeigt und bestaunt werden.

Eigentlich ein Sache von 20 Minuten, wir waren eine Stunde unterwegs. Martin hat sich schon gewundert. Aber wer mit einem Kind durch die Welt geht, entdeckt so viel. Und ein neugieriges Kind halte ich nicht auf. Die Welt muss entdeckt werden, also los und ich helfe mit.

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