Archiv der Kategorie: 2012 quer durch die USA – Route 66

16.10.2012: West Yellowstone to Twin Falls

Räge räge tröpfli *sing*
Ich hoffe ihr habt schöneres Wetter als wir. Ich glaube Papi hat das grusige Wetter aus der Schweiz zu uns gebracht. Zeitweilen haben wir auf der Strasse nicht viel gesehen. Und ein Bär hat sich bei diesem hudel Wetter natürlich auch keiner blicken lassen.

Das Wetter hat sich zum Glück gebessert. Nur der Wind ist geblieben und die frischen Temperaturen.

Unterwegs haben wir den Craters of the Moon National Monument besucht. Vor vielen vielen tausend Jahren gab es hier Vulkane welche die Landschaft mit den Lavaströmen formten und färbten. Noch erstaunlich, dass es hier nicht mehr Vegetation gibt. Aber das hängt wahrscheinlich mit den zu warmen Temperaturen im Sommer zusammen.
Auf dem kleinen Hügel in der Mitte des Parks (sorry weiss den Namen nicht mehr, irgendwas mit devil), hat es uns fast weg geblasen.

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15.10.2012: Jackson to West Yellowstone

Uuuu auf einmal wird auch ich zum Bett heraus geschmissen. Papi ist voller Tatendrang 🙂

Unser Weg führt uns heute zuerst durch den Grand Teton National Park. Hier gibt es Berge bis knapp 4000 Meter Höhe aber leider waren diese total verhangen mit Wolken oder Nebel, das nichts von ihnen sichtbar war. Dafür haben wir ein Elchpaar in der Wiese entdeckt. Yeeeeaaah in freier Wildbahn lebende Elche. Wie läääss!!!

Danach führte uns der Weg direkt in den Yellowstone. Leider sind wir ein bisschen zu spät, da schon alle Bäume verwelkt sind. Trotzdem ist dieser Park mit den thermalen Quellen echt wunderschön. Dank der kalten Temperaturen sind die Hot Springs und Gysiren von weitem schon sichtbar. Immer wider entdecken wir Dampfschwaden zwischen den Bäumen. Ob die im Sommer auch so leicht zu finden sind?
Natürlich haben wir die verschieden intensiven Farben in den heissen Quellen auch gesehen.
Die Wälder haben zum Teil starke Brände oder Stürme erlebt. Aber alles schon einige Jahre her.

Und jede Mende wilde Tiere in freier Wildbahn. Da haben wir als erstes einen Wolf gesehen der gemütlich über die Strasse ging. Als wir einen kuren Trail zu einigen Hot Spots gingen, entdeckten wir einen Fuchs. Später konnte ich noch beobachten, wie der Wolf den Fuchs gejagt hat. Danach haben wir noch einen zweiten Wolf angetroffen. Auf dem Weg zum Old Faithfull traffen wir noch eine Herde Bison. Juppiii sind die toll. Danach haben wir noch einen Bison ganz nah am Strassenrand gesehen. Ui läss… Nach einer Hirschherde haben wir ein Seeadlerpärchen auf einem Baum entdeckt. Einfach hammer.

Am Old Faithfull mussten wir zum Glück nur etwa eine halbe Stunde warten und schon legte er los und sprudelte heisses Wasser hoch hinaus. Ein tolles Spektakel 😀 Papi raucht gleich der Kopf 😉

Hui Martin muss aufs fahren verzichten. Papi reisst sich auch heute wider das Steuer unter den Nagel. 😀

Zum Znacht gabs heute Buffalo Burger. Mmmhhh das ist echt lecker.

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14.10.2012: Salt Lake City to Jackson

Ab heute sind wir zu dritt auf dem Roadtrip, oh je bringen wir auch alles ins Auto? Das können wir aber erst testen wenn Papis Koffer endlich kommt. Da der erste Flug erst um 12:30 Uhr landet, entscheiden wir uns noch für einen Abstecher zum Salt Lake. Dieser zieht sich aber extrem in die Länge und deshalb fuhren wir nur bis zum Ostufer. Schon eindrücklich wie sich hier das Salz gebildet hat.

Voller Hoffnung fahren wir zurück zun Flughafen und tada, liegt doch der Koffer wirklich auf dem Rollband. Wie schöööön! Und es hat sogar alles im Auto platz. 😉

Die Landschaft um Salt Lake City ist recht karg. Die Strasse führt uns wider durch die Berge und auch noch auf 2700 Meter über Meer gibt es wunderschöne herbstliche Wälder in schönem rot (allerdings nur mit Sonnenbrille, ohne ist es irgendwie fad). Frisch ist es, aber Schnee haben wir heute keinen gesehen.
Wir fuhren am schönen Bear Lake vorbei, der je nach Wetter eine andere Farbe hat. Hier ein Häuschen am Wasser wäre wunderbar aber so was vom am Ende der Welt… Ausser Landwirtschaft ist hier nicht wirklich viel los. Was machen die Leute hier bloss?

Heute übernachten wir kurz vor dem Grand Teton National Park in Jackson. Zum Abendessen gab es Elch und Büffel. Mmmmh… was das lecker

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13.10.2012: Green River to Salt Lake City

Heute düsen wir ab auf Salt Lake City, Paps kommt endlich.

Aber zuerst mal Frühstück. Boah gibt es heute in diesem Hotel viele Kinder. Der ganze Raum ist bevölkert. So setzte sich auch ein Ami zu uns, da sonst alle Plätze besetzt sind. Und wie die halt so sind, wird ein bisschen Smal Talk betrieben. Menno es ist noch Morgen und dann noch auf Englisch???? Aber hey, langsam haben wirs echt drauf 😉

Danach ging es wider ab auf die Strasse. Durch viele Täler und wieder hoch und wieder runter. Am Strawberry Lake vorbei und immer tiefer Richtung schwarze Wolken. Und es wird auch immer kälter. Wir schwanken so zwischen 1500 bis 2500 Meter über Meer. Da wird es zeitweilen schon ein bisschen kalt. Ah ja Schnee haben wir ja auch gesehen. 😉

Unterwegs kommen wir an einem Outlet Dorf vorbei, welches wir natürlich stürmen wollen 😉 Von weitem fällt uns aber die beiden grossen Skisprungschanzen auf und plötzlich fällt bei uns auch der Groschen. Salt Lake City = Olympia = Doppel Gold = Simon Amann… Fliiiiiiiiiieg Simi fliiiiiiieg 😀

Nun sind also in Salt Lake City und warten auf die Ankunft von Raffi. Und tatsächlich, da ist er auch 😉 Trotz zu schwerem Koffer in Zürich, trotz Umsteigestress in Chicago weil zu wenig Personal da war (oder zu viele Reisende?) und trotz einem extrem langen Tag, er ist hier. Der Koffer leider nicht aber den kriegen wir morgen auch noch.
Es geht im gut, ein bisschen genervt und total uf de Schnurre aber trotzallem gehts im gut.
Demfall guet nacht allersits <3

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12.10.2012: Blanding to Green River

Ui heute ist echt was los… Viele viele graue und schwarze Wolken rund herum und tatsächlich ging es schon bald auch los. Im Auto ist es auf einmal so laut. Kein Wunder, es schüttet wie aus Eimern und hagelt gleich noch dazu. Zum Glück hat Martin einen Unterstand entdeckt, in dem wir das gröbste abwarten konnten.

Danach fuhren wir dem Unwetter hinter her. Ausnahmsweise mal echt gemütlich. Nicht das wir das alles wieder einholen.

Im Arches National Park hatten wir mehr oder weniger Glück mit dem Wetter. Da die Steinbögen (Arch) vom Weg aus nicht sichtbar sind, mussten wir wohl oder übel das sichere trockene Auto verlassen. Nach dem wir einen Trail gelaufen sind und an der Kreuzung zum nächsten standen, entschieden wir uns umzukehren. Die beste Idee, denn kaum sassen wir im Auto, fing das Unwetter schon wieder an. Wir haben jetzt halt den grössten und schönsten Arch nicht gesehen aber lieber das, als bei diesem Wetter auf einem roten sandigen Trampelweg weggespült zu werden.

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11.10.2012: Torrey to Blanding

Iiii was sind den das heute für Wolken überall? Aber wir haben Glück und fahren dem Regen immer davon. Aber ich glaube Morgen holt er uns ein. Wir schauen gerade den Wetterbericht und es sieht ein bisschen übel aus. Vielleicht können wir die Schilder am Strassenrand “Do not enter when flooded” endlich mal ernst nehmen 😉

Wir fuhren heute durch Capitol Reef National Park, am anderen Ende vom Lake Powell vorbei und weiter durch die einzigartige Landschaft von Utah. Sie widerholt sich aber ehrlich, wir können uns nicht wirklich sattsehen. Einfach schön. Danach machten wir noch den Loop im Natural Bridges National Monument. Dort gibt es natürliche Brücken, die vom Fluss geschaffen wurden. Der hatte vor einigen Jahren keine Lust mehr um den Felsen zu fliessen, also grub er sich ein Loch durch der Fels 😉 Da es aber so bewölkt war und alles irgendwie gleich aus sah (keine Schatten, nur überall gleiches diffuses Licht) sahen diese Brücken nicht so spektakulär aus.

Jetzt sind wir in Blanding, wider irgendwo im nirgendwo… Aber hauptsache wir haben ein Bett, eine Dusche und das Zimmer ist sauber 😉

So ich bin gespannt wie sich das Wetter entwickelt. Die grauen Wolken verheissen nichts Gutes und es gab auch einige Tornadowarnungen. Aber keine Sorge nicht bei uns.

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10.10.2012: Panguitch to Torrey

Es wird Zeit den Pullover auszupacken. Langsam spüren auch wir die Herbsttemperaturen. brrr…

Wir fuhren heute in den Bryce Canyon. Zuerst denkst du, ach menno, schon wider nur Wald. Das sieht eher aus wie ein National Forest und nicht wie ein spektakulären Canyon aber dan… BAMMM… schaust da du mal auf der linken Seite runter und wow. Da sind diese roten Türmchen und geben ein wunderschönes Bild ab.

Danach fuhren wir weiter durch den National Forest (der ist rund um den Canyon 😉 ) und durch den Grand Staircase Escalante National Monument. Was wir absolut nicht realisierten, wir sind wider auf knapp 3000 Meter über Meer. Es fehlten nur noch 83 Meter 🙁 Darum auch der Pullover, hier ist es echt kalt. Der Blick von hier oben ist unglaublich. Weit hinten, in der Ferne, gibt es die roten Berge mit abgeschnittener Spitze. Rote Plateaus. Irgendwann kommen die Tannenwälder dazu und auf einmal ist hier, wo wir stehen, lauter Birken die ihr Laub verlieren. Auf 2917 Meter über Meer. Hier Birken???? Ja wirklich, wir sind umzingelt.

Fährst du aber weiter runter, kommen nur noch Tannen. Keine Laubbäume mehr, nur Nadelbäume. Und dann, wider die roten Felsen und auf einmal sind diese alle weiss. Mal mit Gestrüpp und anderswo wider gar nichts. Und auf einmal geht es links und rechts der Strasse etwa 100 Meter s’Loch derab 🙂

Wisst ihr was? Es ist echt einfach unglaublich…

Die Nacht verbringen wir irgendwo in nirgendwo und treffen sogar noch Schweizer im Restaurant an.

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09.10.2012: Hurricane to Panguitch

Ui, heute sind wir extrem schlecht zum Bett raus gekommen. Wir haben beide schlecht geschlafen. Nützt alles nichts, raus aus den Federn und weiter gehts.

Unser Weg führt uns durch den Zion National Park (sorry Armin und Penny, ich habe euch einen Käse erzählt 😉 ). Zum Glück haben wir den Park Pass im Grand Canyon gelöst, der hat sich schon bald ausbezahlt und das bei erst drei Parks.
Einen Teil des Parks ist mit dem Auto zugänglich, für den Rest benötigt man den Shuttle Bus. Der fährt regelmässig und führt uns tief hinein. Unterwegs gibt es viele Haltestellen und immer wider Wanderwege. Echt eindrücklich wie sich links und rechts die roten Felswände senkrecht nach oben ziehen. Und dan gibt es noch diese Verrückten, die da hoch klettern. Findet ihr sie auf dem Foto?
Nach einige Trails die wir entlang gegangen sind und den vielen fetten Eichhörnchen denen wir begegnet sind, haben wir den Bus zurück genommen und sind weiter gefahren. Der Weg führte in einer kurvenreichen Strasse nach oben und hinten zum Park raus.

Durch einen wunderschönen National Forrest (auf 2500 Meter über Meer) führt uns der Weg ubd wir geniessen die herbstlichen Farben und die tollen Felsvormationen. Einfach schön