Archiv der Kategorie: Kinderkram

Mein Mann kann: Learn und Watching-Tower

Wenn wir schon am handwerkeln sind, gibt es auch gleich noch einen “Learn und Watching Tower”. Was man bzw. Frau nicht alles im Facebook in den Mamagruppen findet 😉

Joel findet es uuuu spannend, was ich da in meiner kleine Küche am machen bin. Meist will er mir zu schauen aber immer hochheben und gleichzeitig kochen oder vorbereiten, geht einfach nicht. Der TripTrapp steht zu weit von der Arbeitsfläche weg (hat auch seine Vorteile aber er will ja auch mithelfen). Da bin auch auf diesen Link für den “Learn und Watching Tower” gestossen. Einfach genial. Da wird ein Hocker mit einer Konstruktion gebaut, damit das Kind nicht herunter fallen kann. Es kann aber selbstständig hinein und wieder heraus klettern und hat einen wunderbaren Blick auf die Arbeitsfläche.

Kostenpunkt ca. 40.- und ein bisschen Zeit.
Der Hocker ist aus der Ikea, das Holz haben wir direkt im Baumarkt auf die gewünschten Länge zu schneiden lassen, passende Holzschrauben und ab an die Arbeit. Es ist echt einfach und schnell gemacht. Die Löcher am bestenn immer vorbohren damit das Holz sich nicht spaltet und Holzschrauben mit versenkbaren Kopf verwenden und ruckzuck fertig. Wer mag, kann alles noch lackieren und so mit vor Dreck schützen bzw. besser reinigen kann (passiert unweigerlich, zum Beispiel wenn man beim Kuchenbacken den Teigschaber ableckt). Im Nachhinein würde ich ihn lackieren aber man lernt ja nie aus.

Auf alle Fälle ein tolles Hilfsmittel. Joel geniesst es, kann er kommen und gehen wie er will und zuschauen oder mit helfen (hauptsächlich die Zutaten fürs Abendessen testen oder die Küchenmaschine beobachten). Er ist inzwischen auch so gross und stark, das er den Tower selbstständig verschieben kann. Das heisst, es darf nichts zum essen herum stehen und keine Messer liegen lassen (uiuiui)

Mein Mann kann und er kann gut 😀

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Mein Mann kann: Treppensicherung

Wir haben eine Treppe im Haus, die Kindersicher nicht optimal ist. Die untersten Stufen sind in einer Kurve und das Geländer fängt erst nach drei Stufen an und erst noch in der Kurve. Sprich, ein Gitter kann erst nach 5 Stufen oder so angebracht werden. Doch allem sehr hoch um herunter zu fallen.

Also Standartlösung vergessen, mein Mann muss ran und selber etwas kreieren. Zum Glück kommen wir ja aus der Baubranche und beherrschen diverse CAD Programme. Also Treppe ausmessen, aufzeichnen und ein Gitter erstellen. Alle Einzelteile aufschreiben und ab in den Baumarkt. (Das klingt jetzt, als hätten wir es zack zack gemacht aber es war schon ein bisschen kniffliger als ihr jetzt denkt).

So also dann, alles zu schneiden, vor bohren, Schrauben setzen, Löcher in der Treppe bohren, zusammen setzen, montieren, wieder demontieren weil die Strebe für die Befestigung im Weg ist, Strebe rein, wieder montieren etc. Schweisstreibend, wie immer, wenn wir was bauen (ich kann halt einfach keine Gedanken lesen. Und unser beider logisches Denken, funktioniert nicht gleich wie beim Anderen 🙂 )

Aber es steht. Junior kann nicht mehr alleine hoch ausser die Tür wird offen gelassen. Da kann es vorkommen, dass er die Gelegenheit nutzt und von oben herab ruft. (Schrecksekunde aber er ist ja oben heil angekommen, phuuu)

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Das Haus der verschollenen Nuggis

Ich bin überzeugt, dass es in unserem Haus einen Nuggigeist gibt. Dieser stibitz Joel seine Nuggis inkl. Nuggikette. In einem Moment sind sie da und im Nächsten schon wieder weg. Ehrlich, wie geht das?

Das Haus wurde schon x-Mal von oben bis unten durchsucht, vorallem in diesen Bereichen, in welcher der Nuggi zuletzt gesehen wurde. Unglaublich, sie sind unauffindbar. Ich dreh noch durch.

Aber heute hat das Glück zugeschlagen. Der zweite Schlafnuggi (leuchtet im Dunkeln, Sohnemann findet ihn in der Nacht alleine, tolle Erfindung, höhö) steckte zwischen Bett und Wand. Von unten nicht erkennbar und von oben sah es so aus, als hätte da kein Nuggi platz. Nach dem heutigen Honigdesaster im Kinderzimmer und der nötigen Reinigung ist er aufgetaucht. Juheeeeeeee

Das der andere Nuggi an der super tollen Kette seit Sonntag unauffindbar war, wollte mir nicht in den Kopf. Am Morgen habe ich Joel mit dem Schlafnuggi und dem Alltagsnuggi an der Kette zu Martin ins Bett gebracht. Als ich vom Bäcker zurück kam, war nur noch der Schlafnuggi da, der Andere weg. Martin erinnert sie sich nicht mal, dass da zwei waren und Joel grinst nur süss. Ja und jetzt? Alle Zimmer im oberen Stock von hinten nach vorne durchsucht. Neuerdings müssen dazu auch alle Schränke geöffnet werden. UNAUFFINDBAR. Ich versteh’s nicht. Den Spielbereich im Wohnzimmer wurde auch schon x-mal auf- und umgeräumt. Ich wollte schon mit der Taschenlampe unter das Sofa schauen und da, hinter dem Sofa liegt er doch. Hat den da niemand nachgeschaut?

Und ja, die Nuggis sind spezifiziert. Weil wenn die Schlafnuggis nicht im Bettl liegen bleiben, müssen sie am Abend wieder nervenaufreibend gesucht werden. Und Joel ist sehr stolz, wenn er am Morgen und nach dem Mittagsschlaf, den Schlafnuggi im Bett deponiert. 😉

So du lieber Nuggigeist, hör mit dem Verstecken spielen auf und schone meine Nerven, Danke schön 😀

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Logisches Denken?

Ab wann denkt man logisch? Joel, nun knapp 11 Monate alt, darf nicht an die Abfalleimer im Haus. Daran halten tut er sich natürlich noch nicht aber man gibt ja die Hoffnung nie auf. Nun stehe ich also im Bad und blockiere den Abfalleimer mit meinem Fuss, weil ich genau sehen konnte, was sein Ziel war. Sohnemann macht rechts und kehrt und irgendwo fängt es an zu rascheln und klappern. Ich kümmere mich nicht gross drum, ein bisschen Freiheit, Spass und Entdeckungsgeist braucht es ja doch auch. Als ich um die Ecke kam, sass er grinsend neben dem Abfalleimer aus dem Schlafzimmer und durch wühlte diesen. Sah so aus wie: wenn ich den Einen nicht haben kann, nehme ich halt den Anderen. Ätsch.

Können so kleine Kinder das echt schon kombinieren? So logisch denken?

Wäre spannend das heraus zu finden.

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Hitze geplagte verziehen sich…

… In den Keller 😀
Nach einigen sehr warmen, unruhigen und schlaflosen Nächte vorallem für mich und Joel, haben wir unser Nachtlager nun im Keller aufgebaut. Ich freue mich auf viiiiiiel Schlaf und eine kühle Nacht! Buona notte a tutti

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Wahnsinn wie die Zeit vergeht!

Heute ist unser kleiner Goldschatz nun schon ein halbes Jahr alt! Wahnsinn wie die Zeit vergeht. So viel Freude und Glück haben wir von dir erhalten, einfach ein tolles Gefühl.

Die Schritte, die du schon gemacht hast, sind für dich riesig und für uns spannend zum ansehen. In der Zwischenzeit kannst du dich vom Rücken auf den Bauch drehen. Zurück noch nicht, da ist dein ausgestreckter Arm einfach noch im Weg. Aber bald geht auch das. Nichts desto trotz, bist du schon sehr aktiv und nach 5 Minuten, liegst du nicht mehr so auf deiner Spielmatte, wie wir dich hingelegt hatten. Deine Lieblingsspielzeuge kannst du dir selbst heran ziehen. Im Moment ist das eine leere Pet-Flasche und eine Tetraverpackung. Hauptsächlich weil wir daraus getrunken haben und die Flasche schön knistert.

Du sitzt gerne. Dich ein bisschen in den Arm nehmen geht nur wenn du aufrecht sein kannst. Bei jemandem auf dem Schoss sitzen und das Geschehen beobachten und mit zu sprechen und mit zu essen und trinken, liebst du. So kam es auch schon dazu, dass du Schweinswürstchen, Erdbeertörtchen, Cervelat, Bier und Prosecco kosten konntest. Du möchtest einfach das, was die Erwachsenen auch haben. Darum hast du auch schon eine Schnabeltasche oder trinkst aus dem Becher oder Glas. Natürlich meistens Wasser und die oben erwähnten Köstlichkeisten sind nur Ausnahmen.

Dein Schoppen kannst du schon selber halten. Nur das hoch heben, damit du auch trinken kannst, ist noch zu schwer für dich. Aber im liegen kannst du schon sehr gut selber trinken und auch während der Nacht, schafft du es manchmal alleine. Dein Nuggi oder andere Gegenstände, bringst du sehr treffsicher in deinen Mund.

Gerade spielst du mit deiner Zunge und machst Schmatzgeräusche. Hast du schon wieder Hunger? Dein heiss geliebter Früchtebrei warten schon auf dich. Du bist ein grosser Fan von Früchtebrei mit Gries, da sind wir alle zu langsam mit füttern. Auch der Gemüsebrei isst du gerne. Alles immer frisch und mit viel Liebe für dich zubereitet.

Du bist unser kleines grosses Glück und ohne dich, können wir unser Leben gar nicht mehr vorstellen. Wir lieben dich und sind dankbar, dass es dir gut geht und das es dich gibt. Du bist das Beste, was uns passieren konnte.

In Zukunft möchte ich mehr über dich schreiben. Damit du wie eine Art Tagebuch später mal hast, über deine Zeit als Kind.

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