Archiv der Kategorie: Familienleben

Lachen oder weinen?

Es macht soooo soooo viel aus, ob man gut oder schlecht geschlafen hat, findet ihr nicht auch? Wenn ich müde bin und schon Nächtelang nicht richtig oder zu wenig geschlafen habe, sind meine Geduldsfäden echt dünn und reissen schnell. Dafür können die Kinder meist ja nichts (ausser sie sind der Grund, warum man nicht richtig schlafen kann).

Bei mir ist es im Moment eher der Heuschnupfen, der mich nicht gut schlafen lässt. Mit frisch gewaschener Bettwäsche, geht es wieder einigermassen aber eine Nacht holt nicht alle anderen Nächte auf. Ich bin also eher ein bisschen übermüdet und dann passiert noch so was… Mitten im Melectronics, während ich einen neuen Föhn aussuchen will

Soll man da jetzt lachen oder weinen? Ich glaube ich habe beides gemacht und war echt auch am verzweifeln. Der Lehrling vom Melectronics war glaube ich auch überfordert. Da fehlte mir die Kraft mit Joel zu schimpfen. Hätte ja auch nichts gebracht.

Zuerst wollte ich nur noch heim und die Kleine gleich in die Badewanne stecken. Da kam mir aber in den Sinn, dass der Maxicosi so ja auch total blau wird. Also sind wir rüber zum Coiffeur, die Haare waschen. Sie fand es nicht so toll, aber das gröbste war raus. So konnte ich doch noch einkaufen gehen und zu Hause durfte sie lange baden. Mit zwei Mal Haare waschen, ging alles zum Glück raus. Jetzt hoffe ich nur noch, dass auch alles bei den Kleidern raus geht.

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Wo hin, mit all den Kinderkleidern? 

Zu Hause stapeln sich die Kinderkleider. Es sind soooo viele, ich weiss langsam nicht mehr wo hin damit. Zum einen haben wir da die Kleider für Joel, die im Moment noch zu gross sind. Wir sind ausgerüstet bis etwa 7 Jahre 😉  Das ist für unser Portemonnai natürlich genial. Dann haben wir gerade letzte Woche, zwei Säcke voll Kleider für Elina erhalten. Die dramatische Situation,  dass Elina keine Kleidung mehr hat, ist auf einen Schlag behoben und erst noch ohne Kosten. Das ist natürlich genial!  Diese Kleidung lagere ich auch gerne.  Nur was tun mit allem, was zu klein ist? 

Gerne würde ich vieles genau so weiter verschenken, wie wir es erhalten haben, nur leider gibt es im Moment nur sehr wenig Nachwuchs im Umkreis oder dann sind alle schon vom ersten Kind eingedeckt. Einiges habe ich schon lange auf tutti.ch aber leider läuft das dort sehr schleppend. Also habe ich mich für eine Kleiderbörse angemeldet und mir die Mühe gemacht, alles zu beschriften. Jedes Kleidungsstück musste mit einem Zettel beschriftet sein, mit “Kundennummer”, Art des Kleidungsstücks, Grösse und Preis. Das alles muss auch angeheftet werden. Uff, was für eine Arbeit. Dementsprechend gross war meine Hoffnung, einiges verkaufen zu können und noch ein bisschen was zu verdienen. Die Preise waren aber sehr moderat von mir, hauptsache weg. Entsorgen will ich die Sache übrigens auch nicht, da sie für das zu wenig genutzt wurden und noch voll in Schuss sind. Wir haben ja nicht nur Occasionkleider benutzt, sondern auch vieles neu gekauft. Das wäre einfach schade um die guten Kleider.

So, meine Hoffnungen wurden heute also nicht erfüllt. Es sind leider nur 24 Stück verkauft worden. Irgendwie bin ich schon sehr enttäuscht, dass es nicht mehr ist aber irgendwie ist es doch besser als nichts. Jetzt muss halt wieder ein Plätzchen gefunden werden, bis zur nächsten Chance. 

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Frühlingsgefühle und Zeitmanagement

Spürt ihrs auch? Die Tage werden wieder länger, die Sonne lacht und es gibt schon die ersten warmen Tage! (Okey, im Moment regnet es gerade wieder und die Temperaturen sind wieder gesunken, ich weiss :-() Da geht das Herz auf, die Motivation und die Energie kehrt zurück und es wird Zeit für den Frühlingsputz.

Mein Frühlingsputz bezieht sich auf meine Alltagsorganisation. Ich gebe offen und ehrlich zu, ich krieg es manchmal nicht hin und bin überfrodert. Manchmal dreh ich fast durch, weil ich nicht alles unter einen Hut bringe und dann verlässt mich die Energie und Motivation sowieso und ich setzt mich hin. Punkt. Keine Lust auf irgendwas und trotzdem habe ich das Gefühl, ich bin im Stress. Das ich so erst rechts nichts unter einen Hut bringe, ist ja klar. Und manchmal, ja manchmal bin ich auch einfach zu faul.

Es gibt fünf Hauptkategorien in meinem und unserem Alltag:

  • Kinder
  • Haushalt
  • Arbeiten
  • Sabrina / Martin (die eigenen Bedürfnisse)
  • Sabrina und Martin (als Ehepaar)

Diese Kategorien haben je nach dem eine andere Prioritätenreihenfolge. Das ist in Ordnung, man muss ja flexibel sein und ist ja auch nicht immer alles gleich wichtig oder auf einmal etwas sehr wichtig. Mit zwei Wirbelwinden zu Hause, ändert die Reihenfolge manchmal fast minütlich, wenn wieder ein Glas umgefallen ist oder sonstige Dramas entstehen (siehe auch Ohne Titel)

Als erstes werde ich meinen grossen Zeitfresser, die Plottergruppen auf Facebook, deaktivieren. Es sind inzwischen so viele und überall werden immer wieder die gleichen Fragen gestellt. Das nervt zum Teil tierisch und trotzdem lese ich sie. Also weg damit. Ich bin noch drin und kann wenn nötig neue Inspirationen oder Hilfe holen aber ich muss aktiv hin. So bin ich auch meine Inspirationsquelle los und meine Bastel/Näh/Plott to do Liste wächst nicht noch mehr. Wenn ich endlich alles abgearbeitet habe, was ich machen will, sieht es hoffentlich auch anders aus.
Danach werden wir gemeinsam einen Wochenplan aufstellen, was wird wann etwa gemacht. Z.B. gehe ich immer Dienstags einkaufen. Je nach dem am Morgen oder am Nachmittag aber am Dienstag wird eingekauft. Auf diesen Wochenplan kommt auch gemeinsame Zeit von Martin und mir oder Zeit für die eigenen Hobbys. Einfach das wir einen Rahmen haben und nicht jemand was erwartet und die Erwatungen wurden nicht erkannt und somit nicht erfüllt.

Ich muss mich auch immer wieder daran erinnern, dass es völlig Wurst ist, was Andere über unser Chaos zu Hause denken. Die Kinder sind noch klein und da herrscht Unordnung und manchmal auch Dreck. Aber ich bin lieber für sie da als die ganze Zeit nur zu putzen. Wenn sie dann beide in der Schule sind, habe ich mehr Zeit um unser Sauberkeits- und Ordnungslevel zu erhöhen. Und dann gibt es Dinge im Haushalt, die sind mir einfach egal z.B. die Fenster. Das ist dann ja aber auch mein Problem und wers stört, solls für sich behalten oder nicht mehr vorbei kommen. Das muss ich so für mich akzeptieren und die Anderen respektieren. Es ist so, wie es ist.

Ich hoffe das hilft mir, alles besser unter einen Hut zu bekommen und endlich ein bisschen Luft im Kopf zu kriegen, um wieder klar denken zu können. Meine Gedanken kreisen ständig um meine Projekte, die ich nicht mache(n kann). Ich bin unkonzentriert (auch bei der Arbeit) und kann nichts richtig beginnen und auch nichts richtig beenden und ich kann sehr schlecht einschlafen. Ich will einfach zu viel, zur gleichen Zeit. Dass muss ich für mich verbessern.

Also, auf geht’s.

 

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Ohne Titel

Die letzte Nacht war wieder mal anstrengend. Ich glaub die Kinder haben Sensoren, wenn Mami die Augen schliesst und gerade wegdämmert, da muss natürlich etwas sein. Hunger, Durst, Bauchkrämpfe, volle Windel oder einfach nur bei Mami sein. Die Kilometer mit dem Baby in der Fliegerposition zähl ich jetzt als Sport und verbuche es als Erfolg (yeah Sport gemacht). Wenn dann Kind 1 endlich schläft und Mama auch schon fast wieder, hat Kind 2 das grosse Bedürfniss nach Mami. Hach, dann schläfst du halt bei mir.

Wenn am Morgen aber zwei Kindergesichter strahlen, weil sie eine gute Nacht hatten, wars das Wert 

Und jetzt? Gefühlte 5 min später hat sich die Welt um 180° gedreht und ich könnte schreien! Eigentlich ist am Freitagmorgen bei uns im Dorf das Chrabbelkafi. Da es nur alle zwei Wochen ist und noch Ferien waren, wäre es heute endlich wieder so weit gewesen. Joel geniesst die Zeit mit den Kindern dort sehr und ich sie mit den Mamis.Aber es kam anders, den im Bad fand wieder mal das Tampon/Haarwicklerfiasko statt. Man leert alles aus und verteilts im Bad. Damit schnell aufgeräumt wird, habe ich angedroht, dass wir erst ins Chrabbelkafi zu den Kindern gehn, wenn aufgeräumt ist. Nach einer Stunde ist weder aufgeräumt noch sind wir im Chrabbelkafi dafür steht das Bad jetzt unter Wasser. Ich hasse es konsequent sein zu müssen aber das es in einem Fiasko und Zusatzarbeit für mich endet, damit habe ich nicht gerechnet. Im Moment finde ich Mami sein, mega doof obwohl vor einer Stunde noch alles mega toll war. 

Ich gehe jetzt Badezimmer aufräumen. Liebe Grüsse ins Chrabbelkafi 😭

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Ein Satz

uuuu gestern kam ein Satz über Joel’s Lippen. Leider weiss ich ihn schon nicht mehr *aaaaaa* Dabei wollte ich doch solche Sache notieren.

Da er sich total in sein Schneckenhaus verkriecht, wenn man ihn fürs sprechen lobt, mache ich einfach im Programm weiter als wäre nichts geschehen. Und dann kann ich mir das einfach nicht merken, was er gesagt hat 🙁 Bin schon ein bisschen traurig darüber. Hoffentlich kommt mir den Satz noch in Sinn.

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Ein Besuch auf der Rossweid, Sörenberg

Leider bin ich nicht so fleissig im Blog schreiben in meinem Alltag. Seit ich wieder angefangen habe zur arbeiten, muss ich diesen sowieso neu ordnen und ehrlich gesagt fällt es mir zu Zeit sehr schwer. Aber irgendwann finde ich schon meinen Rythmus.

Aber eigentlich will ich euch von einem kleinen Kinderparadies erzählen! Immer im August ist mein heissgeliebtes Familienfest im Entlebuch. Von Freitag bis Sonntag mit allen Lieben aus dem Zurmühle-Clan.  Früher war ich einfach in und um die Hütte, als Kinder die meiste Zeit im Wald. Danach eher gemütlich im Liegestuhl die Zeit am geniessen. Heute mit den eigenen Kindern, muss schon mehr gehen. Und da können wir ja von Glück sprechen, sind wir in einem tollen Gebiet und haben viele Möglichkeiten, im Sörenberg. Da Martin gerne ausschläft und Elina auch noch schläft, gehe ich mit Joel und mit der Familie meines Gottenbueb plus Götti auf die Rossweid.

Das erste Highlight ist natürlich die Gondelbahn! WOW, das gab strahlende Augen! Und da kamen noch so viele Gondeln uns entgegen, dass freudige Gekreische hört gar nicht mehr auf.  Auf der Rossweid angekommen wollen wir gleich den Spielplatz erkunden. Astrid und Chris setzen sich ins Restaurant und die Kinder, Götti und ich düsen auf den Spielplatz los. Und ich bin hellauf begeistert!! Die Jungs kennen ihn schon und haben ihre Lieblingsplätze. Da gibt es einen Teich mit Floss auf dem man sich mit Muskelkraft rüber ziehen kann. Eine Wippe im Wasser gibt es auch noch. Wer das Gleichgewicht nicht halten kann, wird nass!! Das Wasser kommt übrigens aus einem Springbrunnen der von der Grösse her auch eher ein Teich ist. Man kann gut reinstehen und an diversen Orten das Wasser stauen. Und hier Tipp Nr. 01: unbedingt Ersatzkleider oder Badehose und ein Handtuch mitnehmen 🙂

Der Spielplatz hat auch einen grossen Sandkasten mit Spielzeug. Gut einsehbar von der Terrasse vom Restaurant aus. So kann man sich auch mal ein bisschen hinsetzen und den Kindern beim Spielen zuschauen. Juhuu, Durst!!

Dann gibt es noch im Wald verschiedene Hinderniseparcours und kleine Kuschelhöhlen. Die Kuschelhöhlen, ich sag denen jetzt einfach so, sind Körbe die in den Bäumen hängen und mit Kissen ausgestattet sind.

Dann gibt es noch die Wasserstaudämme. Eine Art Rutschbahn fürs Wasser und auf jeder einzelnen Stufe kann das Wasser gestaut werden. Am Anfang wird Muskelkraft benötigt um es an den Start zu pumpen. Die Wasserspritzenden Schaukeln sind auch sehr amüsant. Neben und zwischen den Schaukeln kommt Wasser aus der Ständerkonstruktion. Und auch bei den Schaukeln wird Wasser gespritzt aber immer nur wenn die Schaukel ganz vorne oder hinten ist.

Nach so viel spielen haben wir natürlich Hunger und Durst. Das Selbstbedienungsrestaurant hat extrem leckere Pommes und das war gerade alles, war wir benötigten. 🙂 Natürlich gibt es auch noch anderes, typisches Bergrestaurant Essen. Sehr charmant vom Restaurant finde ich die Picknick Körbe die man kaufen konnte, wenn das Picknick vergessen gegangen ist. Es hat nämlich auch viele Feuerstellen ein bisschen Abseits vom Spielplatz.

Ich finde es genial hier, Joel war auch begeistert und natürlich total erschüpft und müde aber glücklich. Wir freuen uns schon auf den nächsten Besuch.

Hier übrigens noch der Link mit allen Informationen: Rossweid

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